Die ersten zwanzig Jahre

Der Anfang: Möbel rücken in der Grundschule

Die Tisch­ten­nis­ab­tei­lung des TSV Schwab­hau­sen 1929 e.V. wur­de im Jahr 1975 auf Initia­ti­ve des dama­li­gen TSV-Vor­sit­zen­den und spä­te­ren Ehren­mit­glieds der Tisch­ten­nis­ab­tei­lung Hei­ni Loder gegrün­det. In der dama­li­gen Grund­schu­le (dem heu­ti­gen Kin­der­gar­ten St. Micha­el) in der Kir­chen­stra­ße in Schwab­hau­sen begann damals alles unter heut­zu­ta­ge unvor­stell­ba­ren Bedin­gun­gen.

Im Kel­ler konn­te man zwar zwei Tisch­ten­nis­ti­sche fürs Trai­ning auf­stel­len, aber man woll­te ja schon im Herbst 1975 am Punkt­spiel­be­trieb teil­neh­men! Dafür reich­te der Platz im Kel­ler aber nicht aus. Und so einig­te man sich mit der Schul­lei­tung, dass die Möbel von einem Klas­sen­zim­mer im 1. Stock vor jedem Spiel aus­ge­räumt wer­den und nach jedem Spiel wie­der ein­ge­räumt wer­den durf­ten (muss­ten). Der Auf­nah­me eines gere­gel­ten Spiel­be­trie­bes in der Punkt­spiel­run­de stand nun nichts mehr im Wege.

Die Theaterbühne als Umkleide

Auf Dau­er war das Aus- und Ein­räu­men des Klas­sen­zim­mers natür­lich nicht trag­bar. Des­halb such­te man nach einer neu­en Spiel­stät­te. Unter Ver­mitt­lung von Hei­ni Loder fand man im Saal der dama­li­gen Gast­wirt­schaft Arnold in der Römer­stra­ße eine neue Unter­kunft. Dort konn­ten zum Trai­ning vier Tisch­ten­nis­ti­sche gleich­zei­tig auf­ge­stellt wer­den. Zu Punkt­spie­len wur­den neben­ein­an­der zwei Tische auf­ge­stellt. Das war ein gro­ßer Fort­schritt. Neben eini­gen klei­ne­ren Feh­lern (z.B. muss­te die Büh­ne als Umklei­de­ka­bi­ne miss­braucht wer­den, oder: im Win­ter wur­de es nur dann warm, wenn der Ölofen recht­zei­tig ein­ge­heizt wor­den war) hat­te man — und davon schwärmt auch heu­te noch so man­cher der inzwi­schen älte­ren Mit­glie­der — einen gro­ßen Plus­punkt: die Gast­wirt­schaft konn­te durch eine Schie­be­tü­re pro­blem­los erreicht wer­den.

Die Sporthalle als Voraussetzung für den Erfolg

Die Abtei­lung wuchs und wuchs. Es wur­den immer mehr Mann­schaf­ten, die am Punkt­spiel­be­trieb teil­nah­men. Im Jugend­be­reich kamen neben den Mäd­chen bald auch Jun­gen­mann­schaf­ten zum Ein­satz. Und bei den Erwach­se­nen gab es neben den Her­ren­mann­schaf­ten nach kur­zer Zeit auch eine Damen­mann­schaft zu bewun­dern.

So war es nicht ver­wun­der­lich, dass auch „der Arnold” den gewach­se­nen Anfor­de­run­gen schnell nicht mehr ent­sprach. Doch Hil­fe nah­te: Die Gemein­de Schwab­hau­sen erbau­te eine neue Mehr­zweck­hal­le an der Jahn­stra­ße. Aus den geschil­der­ten Ver­hält­nis­sen her­aus ist es nicht ver­wun­der­lich, dass die Tisch­ten­nis­ab­tei­lung als ers­te Abtei­lung des Ver­eins in die 1991 neu erbau­te Hal­le umge­zo­gen ist und bereits vor der offi­zi­el­len Hal­len­ein­wei­hung ihren Trai­nings­be­trieb auf­ge­nom­men hat.

» 1993 bis 2002: Die Trai­ner als Vor­aus­set­zung für Auf­stie­ge in höhe­re Ligen